Friday, January 28, 2011

Rolando Villazón Says His Werther In Lyon Is Psycho

"Villazóns jahrelange Beschäftigung mit psychoanalytischen Fragen bestimmte seinen Inszenierungsansatz: Er wollte zeigen, was in den Personen vorgeht, auch wenn sie es nicht zum Ausdruck bringen, es ihnen nicht bewusst ist. Kurz: Er wollte ihr Unterbewusstsein inszenieren. Im ersten Akt zum Beispiel, als Werther und Charlotte auf der verbalen und der Handlungsebene noch sehr weit voneinander weg sind, weil Charlotte die Liebe zu Werther verleugnet, gibt es ein Orchesterzwischenspiel – die beiden sind dabei pantomimisch ein Herz und eine Seele, sie spielen miteinander und werfen zum Spaß ein Tuch in die Luft. Sie tun etwas, was sich zu diesem Zeitpunkt Charlotte niemals erlauben würde." [Source]

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